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Verbraucherpolitik
16Sep

60 Jahre BMELV und das Kanzlerduett aus VerbraucherInnensicht

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Heute feiert das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz seinen 60. Geburtstag. Ein guter Anlass, das Kanzlerduell vom vergangenen Sonntag, das eher ein großkoalitionäres Duett war, noch einmal aus verbraucherpolitischer Sicht zu beleuchten:

Die Bilanz ist bitter: Der Themenbereich „Verbraucherpolitik“ kommt in den 90 Minuten quasi nicht vor. Nur einmal wird kurz die Frage gestellt, wie Verbraucherinnen und Verbraucher vor den entfesselten Finanzmärkten besser geschützt werden können.

Frank Walter Steinmeier übergeht schnell den eigenen SPD-Vorschlag eines TÜVs und wechselt auf die internationale Ebene. Dort bleibt seine Antwort aus Verbrauchersicht nebulös, kein Versprechen für enttäuschte und geprellte AnlegerInnen, keine Antwort für den enormen Vertrauensverlust auf den Finanzmärkten und in die Marktwirtschaft.

Auch Merkel hat nichts anzubieten. Sie kramt noch ihre eigene Kapitalgarantie und das Beratungsprotokoll aus dem Gedächtnis. Die von ihr lobend erwähnte Beweislastumkehr ist dagegen ein blackout. Wäre zwar ein erster Schritt gewesen, ist aber schnell an den Bankenlobbyisten in der Union gescheitert, also ein geplatztes Versprechen.

Alltägliche Konsumprobleme wie Datenschutz, gepanschte Lebensmittel oder unfaire Energiepreise spielen für die Volksparteien anscheinend keine Rolle mehr. Sie segeln selbstgewiss in anderen Sphären. Nicht von ungefähr ist im Namen des betreffenden Ministeriums der Verbraucherschutz mit Beginn der Großen Koalition von der ersten an die letzte Stelle gerückt…

Da scheint ein GRÜNES Korrektiv ab dem 27. September doch mehr als notwendig… Verbraucherschutz ist wählbar!

Bis bald,

Eure

Nicole

14Sep

Presse/O-Ton: Eigenes Verbraucherministerium?

Anlässlich des Vorschlags der SPD für ein eigenständiges Verbraucherministerium erklärt Nicole Maisch, verbraucherpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag:

„Der Vorschlag der SPD für ein eigenständiges Verbraucherschutzministerium ist nichts als Wahlkampfgetöse.

Die SPD hat in den letzten vier Jahren bewiesen, dass Verbraucherschutz in ihrer Politik kaum eine Rolle spielt.Mit viel Rauch um Nichts Wahlkampf zu betreiben ist unseriös und zeigt, wie verzweifelt die SPD um die Gunst der Wählerinnen und Wähler buhlen muss.“

02Sep

Verbraucherpolitik: Hartenbach betreibt Schönfärberei

Der SPD-Staatssekretär und bisherige Bundestagsabgeordnete meines ehemaligen Wahlkreises Waldeck-Frankenberg, Alfred Hartenbach, hat auf einer Wahlkampfveranstaltung das Engagement und die Erfolge seiner Partei und der Großen Koalition in Sachen Verbraucherschutz gelobt.

Artikel WLZ Hartenbach VA Verbraucherschutz

Ich bin deutlich anderer Meinung und habe das heute in einer Pressemitteilung auch klargestellt:

Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch (Bündnis 90/Die GRÜNEN)

Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Maisch: Hartenbach betreibt Schönfärberei

Aus Sicht der GRÜNEN hat sich die SPD im Bundestag im Verbraucherschutz in den letzten Jahren nicht mit Ruhm bekleckert.

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