Anlässlich der Herausgabe der Akten von Bundesministerin Aigner über die bereits im Jahr 2006 von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) aufgedeckte Kontamination von Getränkekartonsäften mit der Druckchemikalie Isopropylthioxanthon erklärt Nicole Maisch, verbraucherpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag:
“Weniger als 500 Verbraucherinnen und Verbraucher haben das neue Informationsrecht für Lebensmittel bisher genutzt, weil teure Gebühren und unfreundliche Behörden abschreckend wirken. Das belegt die Antwort auf eine Anfrage der Grünen. Das Verbraucherinformationsgesetz wurde von der Großen Koalition außerdem so gestrickt, dass industriekritische Informationen weiterhin unter Verschluss bleiben. Nichtstun, weiter so und wegschauen, wenn Wirtschaftsunternehmen Fehler machen, das führt in die nächste Vertrauenskrise. Das mangelhafte Gesetz braucht einen Neuanfang. Der neue Bundestag muss es sofort überarbeiten und Unternehmen und Behörden für mehr Transparenz in die Pflicht nehmen.”








