Anlässlich der Vorstellung des Scoring-Berichtes von Bundesministerin Ilse Aigner erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:
Ministerin Aigner spielt die Mahnerin in Sachen Scoring-Daten. Dabei war ihr die alarmierende Fehlerquote bereits bekannt, als Bundesregierung und Bundestag über die Datenschutznovelle berieten. Hier hätte sie ihr Wissen sinnvoll für einen besseren Schutz einbringen sollen. Nach Kassenschluss eine Studie auspacken, um sich trotz verkorkster Gesetzgebung bei der Öffentlichkeit einzuschmeicheln ist schon sehr listig.
Die vorgestellte Studie datiert bereits vom Juni 2009, die Datenschutznovelle wurde im Juli im Bundestag beschlossen, Zeit genug für Änderungen. Und ein Bericht, der zu dem verheerenden Resultat kommt, dass fast 45 Prozent der gespeicherten Verbraucherdaten fehlerhaft sind, hätte in der Datenschutznovelle Eingang gefunden. Das wusste auch Aigner und schwieg.






