15Sep
Abgelegt unter: Allgemeines, Wahl 2009, Wahlkreis. Bislang ohne Kommentar.
Kaum zu glauben, wie viele Betriebe im Bereich Erneuerbare Energien und GRÜNE Technologien sich allein in meinem Wahlkreis befinden.
Gestern war ich zusammen mit unserer hessischen Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2009, Priska Hinz MdB, bei Solartechnik Stiens in Kaufungen zu Besuch. Vor fünf Jahren gegründet, hat Solartechnik Stiens heute 35 Beschäftigte und einen angepeilten Jahresumsatz von 90 Millionen Euro. Die Firma hat sich auf die Projektplanung im Bereich Solaranlagen spezialisiert und plant und konzipiert Solaranlagen für private und gewerbliche Nutzung. Von der Krise bis jetzt keine Spur, noch immer wollen mehr Menschen in Solaranlagen investieren, als Dachflächen vorhanden sind.

Geschäftsführer Georg Stiens, Priska und ich
Allerdings braucht auch dieser Betrieb Planungssicherheit, damit die Erfolgsgeschichte weitergeht. Dazu gehört zum Beispiel, dass das EEG nicht angetastet wird und der Atomausstieg beschlossene Sache bleibt. Wer die Atomkraft-Parteien CDU und FDP wählt, gefährdet Mittelständische Betriebe wie diesen.
Schon oft gesagt, stimmt aber immer wieder: Aus der Krise hilft nur GRÜN.
Bis bald,
Eure
Nicole
04Sep
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Und gleich das nächste Podium: Gestern Abend hatte der Bundesverband Windenergie e. V. gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Hessen und der Firma Enercon zur Diskussion eingeladen. Thema: „Erneuerbare Energie: Vorfahrt für Nordhessen“. Viele Interessierte waren da – bei dem „Green Valley“, was sich in den letzten Jahren in und um Kassel herum entwickelt hat und GRÜNE Arbeitsplätze geschaffen hat, kein Wunder.
Die Diskussion verlieft anfangs einigermaßen zahm – aber die Wünsche von Union und FDP, das EEG nach der Wahl „ergebnisoffen zu überprüfen“ täuschen nicht darüber hinweg, dass eine Schwarz-Gelbe Koalition nach der Wahl den Atomkonsens mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aufkündigen würde.

Dabei sprechen nicht nur die Gefahren der Atomkraft, sondern auch die Wirtschaftsprognosen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien: Mehr als 280.000 Arbeitsplätze bundesweit sind durch GRÜNE Energien entstanden. Und in Hessen wird immerhin ein Potential von 20.000 Arbeitsplätzen im Bereich „Erneuerbare“ prognostiziert.
Als Mitglied der regionalen Planungsversammlung ärgere ich mich häufig über die politische Praxis vor Ort: Wann immer es darum geht, ganz praktisch vor Ort neue Flächen für den Bau von Windkraftanlagen in Nordhessen auszuweisen stellen Union und FDP sich quer. Dabei zeigt die Region Nordhessen ganz deutlich, dass man besonders im Energiebereich mit GRÜNEN Ideen schwarze Zahlen schreiben kann.
Im Zweifelsfall also das Original wählen – aus der Krise hilft nur GRÜN!
Bis bald,
Eure
Nicole
03Sep
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Doch, sind sie! Das kann man besonders in und um Kassel herum beobachten, wo das von den Grünen erdachte Erneuerbare Energien Gesetz für einen Boom mittelständischer Unternehmen im Bereich Solar verantwortlich ist und Handelsketten wie „Tegut“ und „Alnatura“ mit Bio und Regional solide Gewinne einfahren.
Und genau der Mittelstand aus Kassel und Umgebung war es, der gestern gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren in den Saal der Industrie- und Handelskammer Kassel eingeladen hatte, um über die Mittelstandspolitik der Parteien und die Möglichkeiten für die Region zu diskutieren.
Neben mir auf dem Podium mit unterschiedlichem Auftritt, aber inhaltlicher Übereinstimmung die Kollegen Sänger (FDP) und Gehb (CDU): Steuersenkungen, eine Senkung der Steuern und Steuererleichterungen sollen dem Mittelstand in der Krise helfen. Und der Staat sich ansonsten raushalten.
Wir GRÜNE setzen auf eine bessere Strategie: Wir wollen, das nachhaltiges Wachstum auch tatsächlich Arbeit schafft. Dafür haben wir das grüne GRÜNE Progressivmodell entwickelt, das besonders niedrige Einkommen weniger mit Abgaben belastet – für mehr Netto bei den ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen.
Eine Million Jobs sind das Ziel unseres Green New Deal – und der Mittelstand spielt darin eine zentrale Rolle. Kurzfristige Steuersenkungsversprechen halte ich persönlich für unrealistisch – und generationengerecht sind sie schon gar nicht. Das wissen auch die VertreterInnen des Mittelstands. Aus der Krise hilft nur GRÜN.
Bis bald,
Eure
Nicole