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4U35
15Aug

4U35 im “Organic Valley” – Die “Green New Deal Tour” geht weiter

In Witzenhausen, unser nächsten Station der Tour, ist der Fachbereich ökologische Agrarwissenschaft der Uni Kassel und in dieser Form einzigartig. (Es gibt derzeit sogar einen Lehrstuhl für biodynamischen Landbau). Rund um die Universität haben sich bereits einige Ausgründungen ergeben. Eines dieser Start-Ups ist die Firma Troki Manufaktur, die mittels eines in Witzenhausen entwickelten Verfahrens Kirschen trocknet.

Auf den Fotos sehr ihr uns mit einem Forscher aus Pakistan. Der Apparat ist ein Solarkocher, der – und das ist der Clou- die Erdrotation nachvollzieht und so immer die bestmögliche Ausnutzung der Sonnenstrahlung erzielt. Hier wird der Kocher zur Destilation ätherischer Öle genutzt. Damit können zum Beispiel die Bauern in Pakistan selbst einen großen Teil der Wertschöpfung aus ihren Kräutern erzielen und müssen sich nicht nur auf die weniger lukrative Rohstofferzeugung beschränken.

11Aug

4U35 – “Green New Deal” für Nordhessen

Kellerwald

v.l.n.r.: Manfred Bauer, Philipp Schmagold, Anke Pavlicek, ich, Daniel May

Hinter diesem Kürzel verbergen sich die 4 grünen Direktkandidaten aus meiner
Heimatregion: Anke Pavlicek, Engin Eroglu, Philipp Schmagold und ich .

Diese Woche sind wir auf Tour durch Nordhessen und besuchen Unternehmen, die
mit grünen Ideen Arbeitsplätze schaffen. Heute war Waldeck-Frankenberg an der Reihe.

Als erstes haben wir den Biogarten Flechthof besucht. Der bietet leckeres Biogemüse und gleichzeitig eine sehr gute– Eingliederungsmöglichkeit für Menschen mit Behinderung oder Menschen mit besonderen Problemen

Nachmittags waren wir dann im Nationalpark Kellerwald. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in unserer Region. Für alle Naturliebhaber haben wir seit vielen Jahren ein besonderes Highlight: Den Nationalpark Kellerwald. Extrem ärgerlich ist allerdings, dass der Kellerwald nicht ans Bahnnetz angeschlossen ist. Es gibt zwar einen Bahnhof, aber die Kurhessenbahn fährt nicht bis dorthin. Grund dafür ist, dass die Landesregierung die notwendigen Mittel dafür nicht zur Verfügung stellt. Leider hat auch die Große Koalition in ihrer Weisheit die so genannten Regionalisierungsmittel, mit denen der Bund die Länder beim ÖPNV unterstützt, gekürzt (muss ja schließlich genug Geld für Autobahnen da sein – siehe mein Posting von gestern).


Also ist der Kellerwald nicht ans Rhein-Main gebiet angeschlossen und kommt dadurch auch nicht in die Vermarktung der Deutschen Bahn “Fahrziel Natur” und es gehen Gäste verloren. Zeit, dass sich da was ändert!

Morgen geht’s weiter nach Witzenhausen……

Herzliche Grüße und einen schönen Abend,

Eure

Nicole

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