Und gleich das nächste Podium: Gestern Abend hatte der Bundesverband Windenergie e. V. gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Hessen und der Firma Enercon zur Diskussion eingeladen. Thema: „Erneuerbare Energie: Vorfahrt für Nordhessen“. Viele Interessierte waren da – bei dem „Green Valley“, was sich in den letzten Jahren in und um Kassel herum entwickelt hat und GRÜNE Arbeitsplätze geschaffen hat, kein Wunder.
Die Diskussion verlieft anfangs einigermaßen zahm – aber die Wünsche von Union und FDP, das EEG nach der Wahl „ergebnisoffen zu überprüfen“ täuschen nicht darüber hinweg, dass eine Schwarz-Gelbe Koalition nach der Wahl den Atomkonsens mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aufkündigen würde.
Dabei sprechen nicht nur die Gefahren der Atomkraft, sondern auch die Wirtschaftsprognosen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien: Mehr als 280.000 Arbeitsplätze bundesweit sind durch GRÜNE Energien entstanden. Und in Hessen wird immerhin ein Potential von 20.000 Arbeitsplätzen im Bereich „Erneuerbare“ prognostiziert.
Als Mitglied der regionalen Planungsversammlung ärgere ich mich häufig über die politische Praxis vor Ort: Wann immer es darum geht, ganz praktisch vor Ort neue Flächen für den Bau von Windkraftanlagen in Nordhessen auszuweisen stellen Union und FDP sich quer. Dabei zeigt die Region Nordhessen ganz deutlich, dass man besonders im Energiebereich mit GRÜNEN Ideen schwarze Zahlen schreiben kann.
Im Zweifelsfall also das Original wählen – aus der Krise hilft nur GRÜN!
Bis bald,
Eure
Nicole








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